Arthrose und Ernährung

Neben den mechanischen Faktoren spielen das Körpergewicht und die Ernährung eine wesentliche Rolle bei der Entstehung der Arthrose. Insbesondere das Verhältnis von Körperfett zur Muskelmasse stellt bei Verschiebung zum höheren Fettanteil ein Risiko dar. Außer der Vermeidung gesättigter und gehärteter Fettsäuren sollte mit der Nahrung ein hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren aufgenommen werden. Letztere finden sich in Seefischen und Rapsöl. Nebenbei wirken sich die ungesättigten Fettsäuren günstig auf den Hirnstoffwechsel und die Hirnplastizität aus.

Außer der Vermeidung von gesättigten Fetten sollte auch auf eine reduzierte Zufuhr freier Glucose geachtet werden. Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index sollten im Regal stehen bleiben. Die freie Glucose führt zu einer Ansäuerung des intrazellulären Milieus. Im sauren Bereich kommt der Stoffwechsel zum Erliegen. Die Knorpelzellen sind anfällig für Schädigungen und das Knorpelgewebe kann sich nicht mehr selbst reparieren. Der Weg in die Arthrose nimmt nun auch auf molekularer Ebene seinen Lauf